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Kulturelle Bereicherung in Hamburg
11 Jul 2019
Kulturelle Bereicherung in Hamburg
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Doku enthüllt hochrangige IS-Braut mitten in Hamburg - In Burka, bewaffnet und Frau von Deso Dogg

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Die Recherchen der libanesischen Journalistin Jenan Moussa werfen eine wichtige Frage auf. Sie war an die Handydaten der Ehefrau von zwei der bekanntesten deutschen IS-Kämpfer - Nader Hadra, bekannter Salafist der LIES-Kampange und Denis Cuspert aka Deso Dogg - gelangt, die sich als brisantes Material herausstellten sollten. Denn diese einst voll verschleierte bewaffnete IS-Anhängerin lebt heute scheinbar unbehelligt und unerkannt in Deutschland. Warum wurde sie nicht längst angeklagt?

Wie die Journalistin des Fernsehsenders Al Aan TV im Laufe ihrer Recherchen feststellte, lebt diese IS-Braut heute ein unscheinbares Leben in Hamburg Fischbek. Sie hat ihre Burka abgelegt, trägt Make-up, lebt in einem Reihenhaus und arbeitet laut ihrem LinkedIn-Profil als freiberufliche Übersetzerin und Event-Managerin.



Die Daten von Omaimas Handy zeugen allerdings von einen völlig anderen Lebensstil, dem die Hamburgerin bis mindestens Ende des Jahres 2015 nachging. Zahlreiche Fotos und Daten bezeugen ihre treue Anhängerschaft zum IS: Sie und ihre Männer leben mitten im IS-Gebiet in Syrien, tragen Waffen, ihre Kinder werden streng nach IS-Sitten erzogen. Die achtjährige Tochter läuft voll verschleiert in der Öffentlichkeit herum und besucht eine Schule der Terrororganisation. Sogar der Sohn im Windelalter trägt Tarnfarben und hantiert bereits mit Waffen.



Wie aus den Daten hervorgeht, starb ihr erster Mann Nader Hadra an der Front. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Omaima gerade einmal sechs Wochen in Syrien. Sie zieht von Rakka nach Homs und heiratet Naders guten Freund Denis Cuspert aka Deso Dogg. Sie verbringen fortan ihr Leben zusammen unter der Riege des IS, wie die vielen Fotos belegen.



Brisant sind auch die IS-Propagandabilder, die sich unter den Dateien befinden. Eines zeigt IS-Terroristen vor dem Bundestag. Darunter befindet sich der Schriftzug: "Die Rache wird bei euch vor Ort sein." Andere schwer bewaffnete IS-Terroristen posieren vor dem Eiffelturm in Paris. Auch eine mysteriöse Karte sowie ein deutscher Personalausweis mit ausgestanztem Bild werfen Fragen auf.



Omaima war offenbar nicht nur mit hochrangigen IS-Mitgliedern verheiratet, sondern selbst eine glühende Anhängerin. Wie kann es sein, dass diese Frau heute scheinbar ungestraft wieder in Deutschland mit ihren Kindern lebt? Wussten die Behörden nichts von ihrer Vergangenheit?



Zumindest wussten sie von ihrer Ausreise nach Syrien.



Denn unter den über 24.000 Dateien auf ihrem Handy befanden sich auch abfotografierte Dokumente, darunter ein Schreiben des Jobcenters vom März 2015 an Omaima Abdi. Darin steht geschrieben, dass die Bewilligung ihrer Sozialleistungen aufgehoben wurde mit der Begründung, dass sie nach Syrien ausgereist sei.



Die libanisische Journalistin Jenan forscht weiter und sucht auf der Webseite des deutschen Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof nach Omaima, da sie davon ausgeht, dass sie dort aufgeführt sein muss, da den Behörden ihre Ausreise bekannt war, doch sie findet nichts zu der IS-Frau.



Sie sagt: "Hier werden regelmäßig Listen mit Namen aller deutschen Bürger, denen terroristische Straftaten vorgeworfen werden, veröffentlicht. Eine Omaima Abdi wird dort nicht erwähnt. Das suggeriert, dass sie niemals angeklagt wurde, seitdem sie aus Syrien nach Deutschland zurückkehrte. Wie kann das sein?"



Wie nun jüngste Medienberichte besagen, ist die Bundesgeneralanwaltschaft an dem Fall von Omaima dran und Jenans Enthüllungen könnten entscheidend für eine Anklage sein. Auf der Webseite des GBA findet sich allerdings immer noch kein Eintrag zu ihr.



Jenan entschließt sich dazu, Omaimas Haus in Hamburg aufzusuchen und sie nach einem Interview zu fragen. Die Adresse fand sie auf den abfotografierten Dokumenten unter den Handy-Dateien. Als sie dort ankommt, sieht sie, dass Omaima wirklich hier wohnt und klingelt.



Wie es weiter geht, sehen sie in der Dokumentation. Wir zeigen Ihnen diese mit freundlicher Genehmigung der Journalistin Jenan Moussa, die sie für Al Aan TV produzierte, in voller Länge und mit deutscher Übersetzung.

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